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GA
Gemeinschafts(antennen)-Anlage.
GAP
Generic Access Profile: Ermöglicht es Schnurlostelefonen, die nach dem DECT-GAP-Standard arbeiten, sich herstellerübergreifend an allen Basisstationen, die diesem Standard entsprechen, anzumelden. Teilweise ist dies jedoch mit der Einschränkung verbunden, dass einige Komfortmerkmale des jeweils fremden Gerätes nicht genutzt werden können. GAP sieht hier nur das reine Telefonieren als übergreifendes Merkmal vor.
Gateway
Gerät in einem geschlossenen Netzwerk-System, das es bestimmten Daten ermöglicht, dieses Netzwerk zu verlassen oder zu betreten, beispielsweise die Internet-Anbindung an ein LAN (siehe auch WAN).
Geostationäre Umlaufbahn
Umlaufbahn der Satelliten in 36.000km Höhe über dem Äquator. In dieser Höhe bewegen sich die Satelliten mit konstanter Geschwindigkeit genau über einer bestimmten Position.
Geschlossene Benutzergruppe
Diese Funktion schützt gegen Anrufe von nicht autorisierten Anrufern (z. B. beim Datenabruf). Zu den Rufnummern einer geschlossenen Benutzergruppe können Gruppenmitglieder eine Verbindung aufbauen. Einer geschlossenen Benutzergruppe können einzelne Personen, Rechnernetzwerke oder Institute bzw. Unternehmen angehören. Durch die geschlossene Benutzergruppe soll der Missbrauch durch nicht berechtigte Anrufer z. B. in Datennetzen verhindert werden. Im ISDN wird dieses Leistungsmerkmal auch CUG (Closed User Group) abgekürzt.
Gewinn
Maßeinheit in Dezibel (dB) für die Antennenqualität. Je größer, desto besser.
GGA
Groß-Gemeinschafts(antennen)-Anlage.
GHz
Gigahertz: Eine Milliarde Schwingungen pro Sekunde.
Global Call
Als Global Call wird im ISDN die Nummer zum Erreichen einer "Zentrale" an einer Tk-Anlage bezeichnet. Einstellige Ziffer, die zusätzlich zur Anschlussnummer eines Anlagenanschlusses gewählt werden muss, um z. B. die "Zentrale" einer Tk-Anlage zu erreichen. In der Regel wird diese Ziffer – meist die "0" – als Zentralrufnummer verwendet, z. B. (0 53 06) 92 00 - 0. Welcher Teilnehmer konkret mit dieser Nummer erreicht wird, ergibt sich aus der Programmierung der Tk-Anlage. Dabei kann z. B. eine Abfrageplatz, eine Telefon- oder eine Sammelrufgruppe erreicht werden.
GPS
Global Positioning System: Satellitensystem, mit dem der Empfänger seine Position auf der Erde ermitteln kann. Das GPS wurde zunächst nur vom US-Militär genutzt, dann aber mit einer hohen Toleranz auch für zivile Nutzung freigegeben. Inzwischen ist die Toleranz so gering, dass das GPS sogar zur vollautomatischen Landung von zivilen Flugzeugen genutzt werden kann.
GPRS
Das Internet macht mobil: Ständig online sein, jederzeit E-Mails, Dateien oder Web-Seiten abrufen und ganz selbstverständlich von unterwegs auf das Unternehmensnetzwerk zugreifen - mit dem General Packet Radio System (GPRS) erobert das Internet endgültig die Welt des Mobilfunks.
GPRS ist nicht weniger als der nächste große Schritt in der Entwicklung der Mobilfunknetze. Der entscheidende Übergang auf dem Weg zu UMTS. Weg von der Fixierung auf leitungsorientierte Sprachdienste, hin zu paketorientierten Transportdiensten, die auf dem Internet-Standard IP basieren.
Datenpakete statt fester Kanäle: Anders als bei HSCSD, wo für die Datenübertragung nach wie vor feste Kanäle eingerichtet werden müssen, arbeitet GPRS wie ein Laufband, auf das jeder Teilnehmer bei Bedarf Datenpakete zum Weitertransport aufwerfen kann. Denn bei GPRS ist man ständig online, kann Datenpakete versenden, ohne explizit eine Verbindung aufbauen zu müssen. Und genau so verhält es sich auch mit dem Empfang von Paketen. Sobald sie beim Netzbetreiber eintreffen, werden sie an das jeweilige GPRS-Endgerät - ob Mobiltelefon, Organizer oder Laptop - weitergeleitet. Als Anwender müssen Sie dafür weder einen Knopf drücken noch ein Programm starten - Ihre E-Mails sind schon da, genau wie Sie das heute von SMS-Kurzmitteilungen gewohnt sind.
Abrechnung nach Datenvolumen: Durch die Paketorientierung entfällt nicht nur der zeitraubende Verbindungsaufbau, der bei HSCSD unumgänglich ist. Die Netzbetreiber werden außerdem in die Lage versetzt, den Datenverkehr nach dem Volumen und nicht mehr rein nach der Online-Zeit abzurechnen. Das wird die mobile Datenkommunikation weiter beflügeln, zumal auch Dienste wie WAP dadurch günstiger angeboten werden können. Nicht zuletzt, weil die Netzbetreiber die verfügbaren Funkressourcen in paketorientierten Netzen besser auf viele Nutzer aufteilen können als bei leitungsorientierten Netzen, in denen jeder Nutzer einen oder gar mehrere Kanäle komplett belegt.
GSM-Standard
Eine Arbeitsgruppe der europäischen Fernmeldeverwaltungen hat den GSM-Standard erarbeitet. Dieser internationale Standard gilt für digitale Funknetze wie z. B. die D-Netze in Deutschland. Heute übersetzt man GSM mit "Globales System für Mobilkommunikation", da dieser Standard mittlerweile auch in vielen Ländern außerhalb Europas Verwendung findet.
GU
Abk. für Gabelumschalter. Bei Telefonapparaten wird der Gabelumschalter durch Abnehmen und Auflegen des Hörers betätigt. Der Gabelumschalter kann entweder mechanisch (Kontaktwippe) oder elektronisch (Sensor) ausgeführt sein.


