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Gesammeltes Wissen: D

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D2-MAC
Übertragung, bei der Ton, Helligkeit und Farbe eines TV-Signals im Multiplexverfahren gesendet werden. Es können bis zu vier Audiokanäle übertragen werden. Wird noch von skandinavischen TV-Anstalten verwendet, hat aber heute keine Bedeutung mehr. Wird zunehmend durch MPEG abgelöst.

DAB
Digital Audio Broadcast, also digitale Audioausstrahlung. Wird in Deutschland z. Zt. nur als terristrisches Signal von einigen Radiosendern (z. B. WDR) übertragen. Das System bietet neben der reinen Hörfunk-Übertragung auch die Sendung von Bild- und Textinformationen, z. B. Staumeldungen auf das Display des Radios.

Dämpfung
Verlust von Signalstärke. Wird normalerweise in Dezibel (dB) ausgedrückt. Dämpfung tritt in Verbindungskabeln zwischen Antenne und Receiver sowie auf dem Weg zwischen Sende- und Empfangsantenne auf.

Dateitransfer
Übertragung von Dateien (Files) zwischen Computern, z. B. Datenübertragung mit ISDN-PC-Karten.

Datenfernübertragung (DFÜ)
Die Datenfernübertragung, abgekürzt DFÜ, bezeichnet den technischen Vorgang der Datenübermittlung über öffentliche Telekommunikationsnetze.

Datenkompression
Als Datenkompression werden Verfahren bezeichnet, die eine Datenmenge verringern. Dies kann dann z. B. Vorteile bei der Übertragung (Zeitersparnis) oder Speicherung (Platzersparnis) bringen. Verfahren zur Datenkompression werden zur Verringerung der Datenmenge bei gleichbleibendem Informationsgehalt zur Speicherung oder Übertragung von Informationen verwendet. Die Datenkompression wird manchmal auch als "Packen" von Dateien bezeichnet. Insbesondere Dateien mit vielen gleichen Informationen lassen sich durch entsprechende Verfahren wesentlich verkleinern (komprimieren), so dass sich Speicherplatz und/oder Übertragungszeit sparen lassen. Im Bereich der Telekommunikation werden effektive Verfahren zur Datenkompression verwendet, um z. B. möglichst viele unabhängige Gespräche über ein Leitungspaar zu übertragen oder um z. B. bewegte Bilder mit einer kleinen Bandbreite zu übermitteln.

Datenrate
(Mbit/s) Anzahl der übertragenen Bits pro Zeiteinheit. Die Datenrate entscheidet maßgeblich über die Bildqualität digitaler Fernsehprogramme und wird in Megabit pro Sekunde (Mbit/s) angegeben. Datenraten von 5 bis 6 Mbit/s entsprechen dabei einer Bildqualität wie sie analoge Fernsehprogramme liefern.

Datenreduktion
Entfernung von unnötigen Dateninformationen aus dem Datenstrom.

Datenstrom
Siehe Bitstrom.

Dauerüberwachung
Die Dauerüberwachung dient im ISDN zur Kontrolle der ISDN-Basisanschlüsse. Normalerweise wird dieses Merkmal nur in Verbindung mit Tk-Anlagen eingesetzt. Dieses ISDN-Leistungsmerkmal kann für Mehrgeräteanschlüsse gesondert beauftragt werden. Beim Anlagenanschluss und Primärmultiplexanschluss ist die Dauerüberwachung im Leistungspreis enthalten. Dabei werden Funktionsfähigkeit und Übertragungsqualität des Anschlusses ständig von der Vermittlungsstelle überwacht. Innerhalb des D-Kanals bleibt die Schicht 1 aktiv, so dass z. B. Taktgeneratoren von angeschalteten Tk-Anlagen ständig synchronisiert sind.

D-Box
d-box HERAUS NEHMEN Digitaler Receiver, u. a. gebaut von Nokia, mit dem Premiere World empfangen werden kann. Kompatibel zur D-Box1 sind auch die Nokia-Receiver 9200 und 9500, während die D-Box2 von Nokia, Philips und Sagem exklusiv für Premiere World und einige Kabelnetz-Betreiber produziert wird und daher nicht als "freies" Gerät verfügbar ist. Die D-Boxen sind sowohl als Sat-Empfänger als auch für Kabel verfügbar.

DDI
Abk. für Direct Dialling In (Durchwahl). Damit ist die Durchwahlnummer gemeint. Bei der Rufnummer "(0 53 06) 92 00-700" ist die "700" die Durchwahlnummer innerhalb einer Tk-Anlage. Mit der Durchwahlnummer besteht die Möglichkeit, bestimmte Nebenstellen einer Tk-Anlage direkt über diese definierten Nummern anzuwählen. Beim Basisanschluss werden eine Anlagenrufnummer (Basisrufnummer, z. B. 92 00), eine Zentralrufnummer (Global Call, z. B. -0) und ein Rufnummernblock mit mindestens zehn zwei- bis dreistelligen Durchwahlen (DDI, z. B. 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19) bereitgestellt. Durch Wahl der Rufnummer 92 00-14 wird dann direkt ein bestimmter Teilnehmer oder eine bestimmte Teilnehmergruppe erreicht. Die Zuordnung der Zentralrufnummer und der Durchwahlnummern zu Teilnehmern erfolgt durch entsprechende Programmierung der Tk-Anlage.

DECT
Digital European Cordless Telephone
: Der aktuelle und zukünftige Standard für schnurlose Telefone, die mit digitaler Übertragung zwischen Basisstationen und Handgeräten arbeiten. Die Basisstation wird, wie bei schnurgebundenen Endgeräten, an das ISDN oder an das analoge Telefonnetz bzw. eine TK-Anlage angeschlossen - also nicht zu verwechseln mit Telefonen für Mobilfunknetze. Dieser Standard ermöglicht eine bessere Sprachqualität und einen erweiterten Funktionsumfang (siehe auch GAP, Multilink).

Deklination
Ausdruck für den Korrekturwinkel der Elevation einer Parabolantenne, abhängig vom Breitengrad des Empfangsstandortes. Die Einstellung der Deklination ist bei der Montage von drehbaren Antennenanlagen wichtig.

Demodulation
Rückgewinnung des Nutzsignals aus einer modulierten Trägerschwingung.

DFÜ
Abk. für Datenfernübertragung. Damit wird der technische Vorgang der Datenübermittlung über öffentliche Telekommunikationsnetze bezeichnet.

Dienst
Oberbegriff für die verschiedenen Anwendungen des ISDN, z. B. Telefonie, Fax der Gruppe 2 und 3, Bildtelefon, Datenübertragung usw. Damit sind die unterschiedlichen Kommunikationsarten gemeint.

Dienstekennung
Da im ISDN verschiedene Dienste (Kommunikationsarten) zusammengefasst sind, gibt es eine Dienstekennung. So können z. B. Telefone erkennen, ob der Anruf von einem Telefon oder von einem PC mit ISDN-Karte kommt. Die Dienstekennung ermöglicht die Erkennung von kompatiblen Diensten bzw. Endgeräten. Damit soll erreicht werden, dass nur zwischen kompatiblen Geräten, z. B. zwischen zwei Telefonen oder zwischen Datenendgeräten, eine Verbindung aufgebaut werden kann. Bei einigen Endgeräten oder Tk-Anlagen kann eingestellt werden, auf welche Dienstekennung sie reagieren sollen und welche Dienstekennung abgehend verwendet werden soll.

DigiCipher
In den USA angewandtes Verfahren der digitalen Übertragung. Entwickelt durch General Instruments.

Digital
(lat.-engl.) Daten und Informationen in Ziffern darstellend. In der Computer-, Übertragungstechnik geschied dies mittels des Dualen-Zahlensystems (es sind nur Nullen und Einsen erlaubt). Analoge Informationen wie z.B. Sprache, Musik, Bilder, Filme müssen dazu in digitale Information umgewandelt werden (siehe auch ADC). Als digital wird in der Informatik die Darstellungsweise von Informationen in einer vereinbarten, endlichen Zahl von Stufen bezeichnet, z. B. binär (1Bit) mit 2 Stufen (0 oder 1), 2 Bit mit 4 Stufen oder 8 Bit mit 256 Stufen. Die Verwendung von digitalen Daten ermöglicht z. B. eine Sicherung der Informationsübertragung, indem die so genannte Sicherungsinformation hinzugefügt wird.
Binäre Codes werden so bezeichnet, also die Zustände 1 und 0.

Digitalisierung
(Siehe auch Analog-Digitalwandler) Wandeln eines analogen Signals in ein digitales.

Digitale Plattform
Sie bezeichnet die Ausrüstung von Sendestudios (Encoder, Multiplexer, Uplink-Antenne und so weiter), um Audio- und Videoinformationen sowie Daten zu packen und zu einem Satelliten zu schicken, damit Receiver diese Informationen wieder empfangen können.

Discret
Verschlüsselungssystem. Wird von RAI aus lizenzrechtlichen Gründen z. B. für die Verschlüsselung von Sportveranstaltungen verwendet (analog und digital).

DiSEqC
Digital Satellite Equipment Control: Wer analoge und digitate Programme von ASTRA, HotBird und eventuell anderen Satelliten empfangen will, kommt um Diseqc nicht herum. Die Settop-Box liefert dabei Steuersignale in digitaler Form, mit denen sich mehrere Antennen anwählen lassen. Mit diesem Schaltsystem, von Eutelsat und Phillips zusammen entwickelt, wollte man bewusst kein alleiniges weiteres Schaltkriterium definieren, sondern ein zukunfttaugliches System, das später auch innovative Erweiterungen zulässt.
Warum DiSEqC? Ältere Satelliten-Receiver schalten mit 14/18 Volt zwischen den Polarisationsebenen Horizontal / Vertikal um. Als weiteres Schaltkriterium hat sich in den letzten Jahren das 22kHz-Signal etabliert. Dies wurde in der Vergangenheit und auch noch heute zur Ansteuerung zweier Satellitenpositionen benutzt. Doch seitdem der obere Frequenzbereich (11,7 bis 12,75GHz) immer interessanter wird (z.B. für digitale Programme) und die dafür notwendigen Universal-LNCs (10,7-11,7 und 11,7-12,75GHz) das 22kHz-Signal zur Umschaltung zwischen den beiden Frequenzbereichen benötigen, fehlt nun ein weiterer Impuls zur Ansteuerung verschiedener Satelliten. Einige Firmen versuchten ein 60Hz- bzw. 300Hz-Umschaltsystem auf dem Markt zu etablieren. Diese Umschaltung hat sich nicht durchgesetzt und ist fast vom Markt verschwunden. Mit DiSEqC wurde alles anders. Im digitalen Zeitalter werden nun auch die Schaltbefehle digital innerhalb der Satelliten-Anlage übermittelt. Trotzdem ist das System abwärtskompatibel. Das bedeutet, dass sämtliche bisherigen Komponenten in der Sat-Anlage weiterverwendet werden können.
Das DiSEqC-Konzept beruht auf der digitalen Erweiterung des 22-kHz-Tones auf der Speisespannung (14/18 Volt). Bei bisherigen Anlagen wurde das 22kHz-Signal entweder gesendet (High-Band) oder nicht (Low-Band). Bei DiSEqC wird es digital getastet und kann dadurch die verschiedensten Befehle übertragen. Voraussetzung hierfür sind DiSEqC-taugliche Satelliten-Receiver und Multischalter (siehe auch Mini-DiSEqC).

Display
Das Display ist ein Anzeigefeld. Auf ihm können sowohl Ziffern, Buchstaben,Symbole oder Graphik dargestellt werden. Beim Telefon z.B. dient das Diplay zur Anzeige für Rufnummern bzw. Gebühren. Die Größe eines Displays und dessen Auflösung sind ein Maß für die maximal auf dem Display darstellbare Information. Es wird außerdem zwischen zeichenorientierten Displays (zur Buchstaben- und Zifferndarstellung) und grafischen Displays (zur Darstellung von Grafik, und damit auch für Buchstaben und Ziffern) unterschieden. Die heute verwendeten Displays sind fast immer LCDs (Liquid Crystal Displays), ggf. mit Hintergrundbeleuchtung. Solche Displays eignen sich z. B. auch zur Bedienerführung. So können z. B. neben dem Display angeordnete Tasten mit unterschiedlichen Funktionen belegt werden, die jeweils im Display angezeigt werden.

DivX
Kompressionsverfahren, reduziert erheblich die Dateigröße von MPEG-Videos ohne Qualitätsverlust. So lassen sich schon jetzt durchaus die meisten DVD-Spielfilme auf nur eine handelsübliche CD-ROM packen. Erforderlich für die Anwendung ist der Microsoft Mediaplayer. Leider ist die Nutzung bislang noch illegal. Microsoft versucht aber schon seit längerem, ein äquivalentes Kompressionsverfahren für seinen Mediaplayer anzubieten.

D-Kanal
Abk. für Daten-Kanal. Im D-Kanal innerhalb des ISDN werden Steuerinformationen, wie Rufnummern, Einheiten, Dienste etc. übertragen. Beim D-Kanal handelt es sich um den Signalisierungskanal beim ISDN-Anschluss (neben den Nutzkanälen). Hier findet die Übertragung der Steuerungs- und Verwaltungsinformationen vor, während und zum Abschluss der Verbindungen statt. Die Übertragungsgeschwindigkeit beträgt beim Basisanschluss 16 kbit/s, während sie beim Primärmultiplexanschluss 64 kbit/s beträgt. Der zur Verfügung stehende D-Kanal wird jeweils für die Signalisierungsinformation aller vorhandenen B-Kanäle (2 beim Basisanschluss, 30 beim Primärmultiplexanschluss) genutzt.

D-Kanal-Protokoll
Das D-Kanal-Protokoll beschreibt, nach welchem Verfahren Daten zur Verbindungssteuerung übertragen werden. In Deutschland wird im ISDN zwischen den D-Kanal-Protokollen nach 1TR6 (nationales ISDN) und DSS1 (Euro-ISDN) unterschieden. Beim D-Kanal-Protokoll handelt es sich um einen festgelegten Standard, nach dem Steuerungs- und Verwaltungsinformationen der Verbindungen übertragen werden. Im Euro-ISDN wird das D-Kanal-Protokoll mit DSS1 bezeichnet. Es handelt sich dabei um ein adaptives HDLC-Protokoll. Um diese Steuer- und Verwaltungsinformationen z. B. bei Fehlern etc. sichtbar zu machen, wird ein D-Kanal-Tester oder ein D-Kanal-Decoder verwendet. Aus der Liste der übertragenen Informationen kann der Fachmann dann auf die Art des Fehlers und ggf. auf die Ursache schließen.

D-Netz
Die digitalen Mobilfunk-Netze in Deutschland D1 (T-Mobile) und D2 (Vodafone) basieren auf dem internationalen GSM-Standard. Im Vergleich zur analogen Technik ist die Verbindung beim Telefonieren meist klar und deutlich, da die analoge Sprache in digitale Signale umgewandelt wird. Dadurch wird auch die Übertragung von Daten sicherer. Die D-Netze arbeiten im Frequenzbereich von 900 MHz und sind in Deutschland seit 1992 in Betrieb (siehe auch E-Netz, PCN-Standard).

Dolby Digital
Von Dolby Laboratories, Inc. entwickeltes digitales Tonsystem im Kino- und Consumer-Bereich.
Wie funktioniert Dolby Digital?
Man muss dabei generell unterscheiden zwischen Dolby Surround und Dolby Digital (in der Heimkinobranche als AC3 oder 5.1 bezeichnet). Bei Dolby Surround (auch Dolby 2.0 genannt) wird der Raumklang mit technischen Tricks erreicht. Auf den normalen zwei Stereo-Audiokanälen, die heute überall übertragen werden, werden mit technischen Tricks insgesamt 4 Kanäle versteckt. Somit kann man sicher sein, dass heutzutage jeder aktuelle Film im TV über diesen Klang verfügt. Das ganze erfolgt mittels Phasenverschiebung. Aus einem Stereosignal werden dann die Kanäle vorne links, vorne mitte, vorne rechts und Surround gewonnen. Das Surround Signal kommt auf die hinteren Boxen. Da das ein Monosignal ist, kommt aus beiden Boxen derselbe Ton. Dieses Verfahren hat natürlich Nachteile. Dadurch, dass der Surroundkanal in einem Stereosignal versteckt werden muss, muss man den Frequenzbereich einschränken. Im Surroundsignal werden die Höhen beschnitten. Zum Empfang wird einfach ein Doly Surround Decoder an den Audioausgang angeschlossen. Bei Dolby Digital hingegen werden fünf vollwertige Tonkanäle (vorne links, vorne mitte, vorne rechts, hinten links und hinten rechts) und ein Tieftonkanal (daher kommt die Bezeichnung 5.1) übertragen. Weil es zum einen hinten auch ein Stereosignal gibt und zum anderen diese Kanäle nicht durch technische Tricks zusammengemischt wurden und so auch keine Einschränkungen beim Frequenzbereich haben, klingt Dolby Digital deutlich besser als Dolby Surround. Die Ausstrahlung und der Empfang von Sendungen im Dolby Digital-Format erfolgt grundsätzlich digital (siehe Digitale Plattform, Settop-Box, DTS, SDDS, THX).

Dolby Digital Surround EX
Dieses Tonsystem wurde extra für den Star Wars Film Episode 1 "erfunden". Dabei werden sieben Tonkanäle - einer mehr als bei 5.1 - übertragen: vorne links, vorne mitte, vorne rechts und der Bass sowie hinten links, hinten rechts und - ganz neu - hinten mitte (siehe auch Dolby Digital, DTS, SDDS, THX).

Double-Feed-Empfang
Spezialfall des Multifeed-Empfangs mit zwei LNCs an einer Satellitenantenne. Wird auch als schielender Empfang bezeichnet, da eines oder beide LNCs seitlich auf den Brennpunkt des Satellitenspiegel schielen.

Downlink
Signalstrecke vom Satelliten zu den Empfangsstationen auf der Erde (Fernsehhaushalte mit Satelliten-Empfängern; Kabelkopfstationen, welche die empfangenen Signale in das Kabel einspeisen, etc.). Die zugehörige Frequenz, mit der die Signale vom Satelliten zur Erde gesendet werden, heißt dementsprechend Downlink-Frequenz. Die Downlink-Frequenz liegt bei den heute für die Fernsehausstrahlung für Westeuropa in Betrieb befindlichen Satelliten (ASTRA, HotBird) im Bereich von 10,75GHz .... 12,75GHz (siehe auch Uplink).

Downstream (engl. Fluss nach unten). Hiermit wird z.B. bei den Providern angegeben mit welcher maximalen Geschwindigkeit die Daten vom jeweiligen Server zum Kunden übertragen werden können. Bei T.Com z.B. T-DSL 1000 = Übertragungsgeschwindigkeit bis zu 1024 kbit/s.

DPCM
Bei aufeinanderfolgenden ähnlichen Bildinhalten wird bei diesem Verfahren nur die Differenz-Information übertragen.

Dreierkonferenz (3PTY)
Bei einer Dreierkonferenz, abgekürzt 3PTY (Three Party) können drei Teilnehmer gleichzeitig miteinander telefonieren. Die Dreierkonferenz ist ein ISDN-Standardmerkmal. Zur Einleitung einer Konferenz wird zunächst eine einfache Verbindung zwischen zwei Endgeräten aufgebaut. Danach wird durch den Aufbau einer zweiten Verbindung oder Entgegennahme eines "Anklopfenden" der erste Teilnehmer in Wartestellung gebracht, während der andere Teilnehmer das Herstellen der Konferenz übernimmt. Damit dieser Dienst genutzt werden kann, muss das einleitende Endgerät und das Netz dieses Leistungsmerkmal unterstützen (siehe auch Zehnerkonferenz).

DSL
WWW - World Wide Web - weltweites Warten? Wer einmal über eine schnelle, direkte Verbindung (z. B. am Arbeitsplatz) im Internet war, der möchte sich langsame Wählverbindungen über Modem oder ISDN am liebsten sparen. Aufwendig gestaltete Seiten und neue Dienste werden über herkömmliche Verbindungen nicht optimal bzw. gar nicht mehr nutzbar sein. Neue Technologien - genannt DSL (Digital Subscriber Line) - ermöglichen eine schnelle und effiziente Verbindung ins Internet. Es besteht eine permanente, direkte und schnelle Verbindung. Bereits bestehende Telefonleitungen - in der Firma oder zu Hause - können mit der DSL Technologie genutzt werden. Schnelle Internetverbindungen und "normale" Sprachtelefonie sind gleichzeitig über eine Telefonleitung möglich.
Geschwindigkeit: Gegenüber der herkömmlichen Einwahl ins Internet, ob über ISDN oder analog, bietet DSL einen 35-150 mal schnelleren Zugang. Dabei werden über ADSL (asymmetrisches DSL) Geschwindigkeiten bis zu 8Mbit/s vom Internet zu Ihnen erreicht (downstream), ins Internet senden Sie mit bis zu 768 KBit/s (upstream). Mit SDSL (symmetrisches DSL) werden in beide Richtungen jeweils bis zu 2,3Mbit/s übertragen. So können Sie die Datenübertragung Ihren jeweiligen Erfordernissen anpassen: ob Sie Dateien aus dem Internet herunterladen wollen oder mit Ihren Geschäftspartnern regelmäßig große Datenmengen austauschen.
Nutzung neuer Technologien: Neue Techniken wie z.B. sogenannte "push"-Dienste senden ihre Informationen sobald sie verfügbar sind. Wenn Sie wollen, sind Sie sekundengenau über Nachrichten, Börsenkurse und Brancheninformationen auf dem neusten Stand.
Qualität der Dienste: Serviceprovider können bestimmte Dienste so priorisieren, dass eine festgesetzte Untergrenze in der Bandbreite nicht unterschritten wird. So können gerade zeitkritische Dienste wie Live-Musik und Live-Videoübertragung überhaupt erst angeboten werden. Ermöglicht wird dies durch ATM-basierende DSL-Systeme. Die Priorisierung und Bepreisung durch den Anbieter kann individuell vorgenommen werden.

DSP
Digital Signalprocessor: Computerchip, der Tonsignale (Sprache) verlustfrei bearbeitet und so die Wiedergabequalität z. B. im Fahrzeug optimiert.

DSS1
Abk. für Digital Signalling System No. 1. Allgemeine Bezeichnung für das Steuerungsprotokoll im Euro-ISDN. Das D-Kanal-Protokoll für die Steuerung und Verwaltung von Verbindungen im Euro-ISDN. In der Anfangszeit des Euro-ISDN wurde auch die Bezeichnung E-DSS1 verwendet (siehe auch D-Kanal-Protokoll).

Dualband
Bezeichnung von Handys, die auf den derzeit gebräuchlichen Frequenzen von 900 und 1.800 MHz senden und empfangen (siehe auch D-Netz, GSM-Standard, E-Netz, PCN-Standard, Triband).

DTMF
Abk. für Dual Tone Multi Frequency. Es handelt sich dabei um das so genannte Tonwahlverfahren. Moderne, herkömmliche Telefone setzen dieses Verfahren z. B. zur Übertragung der Rufnummer ein. DTMF ist die Bezeichnung für das Mehrfrequenzverfahren (MFV). Zum Senden der Rufnummer vom Endgerät zur Tk-Anlage oder zur Vermittlungsstelle des Netzbetreibers sendet das Endgerät eine Sequenz von Frequenzen (Tönen). Jede Ziffer wird dabei durch eine eigene Mischfrequenz repräsentiert, die sich aus zwei überlagerten Einzelfrequenzen zusammensetzt. DTMF wird auch zur Steuerung von Diensten in der Vermittlungsstelle angewandt. Dabei stehen nicht nur die zehn Ziffern 0 bis 9 sondern auch Sonderzeichen wie "Stern" und "Raute" zur Verfügung. In Sonderfällen sind auch die Zusatzzeichen "A", "B", "C" und "D" verfügbar. Telefone, die mit dem DTMF-Verfahren arbeiten, verfügen zur Signalisierung normalerweise auch über eine so genannte "Flash-Taste" (R-Taste), die eine kurze Schleifenstromunterbrechung erzeugt (siehe auch Flash).

DTS
Digital Theatre Sound: vom gleichnamigen Unternehmen entwickeltes digitales Tonsystem im Kino- und Consumer-Bereich. Bei DTS kommt im Kino generell der Ton von CD. Auf einigen DVDs ist auch schon DTS-Ton vorhanden. Er verbraucht sehr viel Kapazität, deshalb wird bei DVDs auf einige andere Sprachversionen verzichtet (siehe auch Dolby Digital, SDDS, THX).

Dual-LNC
Konverter für GAs mit getrenntem Ausgang für horizontale und vertikale Polarisation entweder im Unterband oder im Oberband (siehe auch Dual-Band-LNC, Twin-LNC, Quattro-LNC).

Dual-Band-LNC
Konverter zum Empfang der Frequenzbereiche 10,75-11,7GHz (Low-Band) und 11,7-12,75GHz (High-Band) bei Satellitenempfang. Die Umschaltung zwischen Low- und High-Band erfolgt mit einem 22kHz-Signal (siehe auch Dual-LNC, Twin-LNC, Quattro-LNC).

Durchwahl (DDI)
Durchwahl, abgekürzt DDI (Direct Dialling In) wird in Verbindung mit Tk-Anlagen verwendet. Hier existieren so genannte Durchwahlnummern, um einen Teilnehmer direkt zu erreichen. Bei der Rufnummer "(0 53 06) 92 00-700" ist die "700" die Durchwahlnummer innerhalb einer Tk-Anlage. Mit der Durchwahlnummer besteht die Möglichkeit, bestimmte Nebenstellen einer Tk-Anlage direkt über diese definierten Nummern anzuwählen. Beim Basisanschluss werden eine Anlagenrufnummer (Basisrufnummer, z. B. 92 00), eine Zentralrufnummer (Global Call, z. B. -0) und ein Rufnummernblock mit mindestens zehn zwei- bis dreistelligen Durchwahlen (DDI, z. B. 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19) bereitgestellt. Durch Wahl der Rufnummer 92 00-14 wird dann direkt ein bestimmter Teilnehmer oder eine bestimmte Teilnehmergruppe erreicht. Die Zuordnung der Zentralrufnummer und der Durchwahlnummern zu Teilnehmern erfolgt durch entsprechende Programmierung der Tk-Anlage.

DVB
DVB steht für Digital Video Broadcasting (Digitales Fernsehen). Dahinter steckt eine Organisation namens DVB-Projekt, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, für Ordnung im Signalgewirr digitaler Daten zu sorgen. Sie hat unter anderem mehrere DVB-Standards entwickelt.

DVB-C
Digital Video Broadcasting Cable: Standard für digitale Kabelübertragung.

DVB-S
Digital Video Broadcasting Satellite: Standard für digitale Satellitenübertragung.

DVB-Standard
Er gibt die Art der Modulation für die verschiedenen Übertragungswege der digitalen Programme über Satellit (QPSK), Kabel (QAM) oder terrestrischer Antenne (COFDM) an.

DVB-T
Digital Video Broadcasting Terrestrial: Standard für digitale terrestrische Übertragung.

DVD
Die DVD (Digital Versatile Disc) wird zukünftig die zur Zeit noch aktuelle CD (Compact Disc) ablösen, die bereits seit den 80er Jahren - zunächst als Audio-CD, später als Daten-CD - eingesetzt wird. Grund für eine neue Struktur, war die Technologie der Compact Disc, die nicht mehr den Anforderungen heutiger Systeme und Applikationen gerecht wurde. Äußerlich unterscheidet die DVD sich von der CD nicht, jedoch ist die Datendichte durch neue Fertigungstechniken und den Einsatz von Laserdioden mit kürzeren Wellenlängen sechs mal höher als auf der CD. Bereits diese Tatsache verschafft der DVD eine Datenkapazität auf einem Layer von 4,7GB (gegenüber 650MB einer Compact Disc). Durch den Einsatz einer Duallayer-Technologie kann diese Kapazität noch einmal fast verdoppelt werden. Außerdem kann die DVD zweiseitig produziert werden, wodurch sich die einfache Kapazität max. vervierfacht. Ebenso wie die Compact Disc viele Formate haben kann, so gibt es auch die DVD in unterschiedlichen Format-Varianten: DVD-ROM (als Nachfolger der CD-ROM), DVD-Video (als Nachfolger der Video-CD), DVD-Audio, DVD-R (Recordable) und DVD-RW (Re-Writable). In Verbindung mit dem MPEG-2 Encoding ist es möglich, einen gesamten Spielfilm von ca. 135 min auf eine DVD-Video in brillanter Qualität zu speichern, dazu einen AC-3 5.1 Dolby-Surround Sound und bis zu 8 unterschiedliche Sprachversionen. Dies ist der Grund, warum alle namhaften Hollywood Studios an den Spezifikationen für die DVD mitgewirkt haben. Integriert ist auch ein länderspezifisches Copyright der Filme sowie ein komplexer Kopierschutz.


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